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Die Dalits, v.a. jene aus Indien, sehen sich als diejenige Bevölkerungsgruppe,
deren Befreiung nach der Abschaffung der Apartheid in Südafrika auf der
Tagesordnung der Internationalen Solidaritätsarbeit steht!
Deshalb wurde im Jahr 2000 in London das "Internationale Dalit Solidaritäts
Netzwerk" (IDSN) gegründet und seither daran gearbeitet, die
Menschenrechtsverletzungen an Dalits nicht nur für nichtstaatliche Entwicklungs-
und Menschenrechtsorganisationen zum Thema zu machen, sondern auch für
internationale politische Akteure wie die VN und die EU.
Das Ziel ist, die Regierungen in Südasien (aber v.a. jene in Indien) nicht nur
von innen (durch die Aktivitäten der Dalit-Bewegungen) sondern auch von außen
(durch internationalen Druck) dazu zu bewegen, ihre über internationale Verträge
und Konventionen und mit der eigenen Verfassung gegebenen Versprechungen
endlich einzulösen, die Situation der Dalits nachhaltig zu verbessern und ihre
weitverbreitete Diskriminierung zu beenden.
Die Koordinierung dieser Arbeit liegt beim internationalen Büro des IDSN. Der
Koordinator von DSiD ist Mitglied im fünfköpfigen Managementteam (4 Exekutiv-
Mitglieder und Koordinatorin) von IDSN.
Weitere Informationen zur UN-Weltkonferenz gegen Rassismus (WCAR) und zum
follow-up in UN-Gremien (CERD, UN-Subcommission on the Promotion and Protection
of Human Rights) sowie bei der EU (Parlament und Kommission) und im Hinblick auf
die Regierungen der Mitgliedstaaten sind in Vorbereitung.
Alle wichtigen Texte dazu finden Sie aber schon jetzt auf der Website des
:: IDSN
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